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    05.02.2019

    Werbungskostenabzug bei Vermietungsabsicht einer selbstgenutzten Wohnung

    Das Finanzgericht München (FG) hat mit Urteil vom 24.07.2018 (Az.: 2-K-2058/17) entschieden, dass vorweggenommene Werbungskosten für die Renovierung einer selbstgenutzten Wohnung nur dann angesetzt werden können, wenn diese nach der Beendigung der Selbstnutzung anfallen und eine Vermietungsabsicht besteht. Bei einer unbestimmten Entschlusslage kann noch nicht von einer den Werbungskostenabzug eröffnenden Vermietungsabsicht ausgegangen werden.

    Im Streitfall hatten die Steuerpflichtigen eine Doppelhaushälfte saniert, in der sie mit Wohnsitz gemeldet waren. Mit dem Hinweis auf eine bestehende Vermietungsabsicht wurde in der Einkommensteuererklärung beantragt, dass die entstandenen Aufwendungen als vorweggenommene Werbungskosten und somit als Verlust aus Vermietung in die Veranlagung zur Einkommensteuer übernommen werden.

    Das Finanzamt lehnte den Ansatz von vorweggenommenen Werbungskosten ab, da die Eigennutzung der Doppelhaushälfte fortbestand und eine Vermietungsabsicht nicht erkennbar war. Dem folgte das FG. Die Klage der Steuerpflichtigen wurde abgewiesen. Das Urteil ist rechtskräftig.

    Sollte weiterer Informationsbedarf bestehen, sprechen Sie uns gerne an.

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