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    News

    28.10.2016

    Vorlage an den Großen Senat des BFH zur erweiterten Gewerbesteuerkürzung für Immobilienunternehmen

    Auf Antrag wird der Gewinn für Zwecke der Gewerbesteuer bei Unternehmen, die ausschließlich eigenen Grundbesitz verwalten und nutzen, um den Teil des Gewerbeertrags gekürzt, der auf die Verwaltung und Nutzung des eigenen Grundbesitzes entfällt. Voraussetzung ist, dass das Unternehmen neben eigenem Grundbesitz lediglich eigenes Kapitalvermögen verwaltet und nutzt, Wohnungsbauten betreut, Ein-, Zweifamilienhäuser oder Eigentumswohnungen errichtet und veräußert. (vgl.: § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG)

    Streitig ist, wie der Begriff des „eigenen Grundbesitzes“ auszulegen ist. Während ein Senat des BFH den Begriff zivilrechtlich auslegt, vertritt ein anderer Senat eine steuerrechtliche Auslegung. Konkret geht es um die Frage, ob Grundbesitz, der zivilrechtliches Eigentum einer vermögensverwaltenden Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ist, in diesem Sinne dennoch als „eigener Grundbesitz“ Kommanditgesellschaft (KG) angesehen werden kann, welche an der GbR beteiligt ist. Denn steuerrechtlich wird das Eigentum einer vermögensverwaltenden GbR den hinter ihr stehenden Gesellschaftern zugerechnet.

    Wir beraten Sie gerne. Sprechen Sie uns an.

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