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    News

    16.05.2019

    Überlassung von Elektrofahrrädern am Arbeitnehmer ab 2019

    Mit dem „Gesetz zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften („Jahressteuergesetz 2018“)“ haben sich zum 01. Januar 2019 für die Überlassung von Fahrrädern und  Elektrofahrrädern bedeutende Neuerungen ergeben.

    So gilt für ab 2019 überlassene (Elektro-)Fahrräder, die keine Kraftfahrzeuge sind, nunmehr folgendes:

    Wird das Fahrrad zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn zur (privaten) Nutzung überlassen, sind die geldwerten Vorteile hieraus lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei.

    Wird das Fahrrad gegen Entgeltumwandlung zur Verfügung gestellt, kann die Steuerfreiheit nicht in Anspruch genommen werden. Hier hat sich jedoch gegenüber 2018 ebenfalls eine günstigere Neuerung ergeben. In diesen Fällen gilt gemäß eines gleichlautenden Erlasses der Länder vom 13. März 2019, dass der zu versteuernde geldwerte Vorteil als Sachlohn mit monatlich 1 % der auf 100 € abgerundeten halbierten unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers, Importeurs oder Großhändlers (brutto) zu ermitteln ist. Der geldwerte Vorteil wird dadurch um die Hälfte reduziert. Die Fahrten zwischen Wohnung und Tätigkeitsstätte werden wie bisher bei diesen Fahrrädern, anders als bei solchen, die als Kraftfahrzeuge gelten, nicht versteuert.

    Die Begünstigungen gelten jedoch nur für ab 2019 überlassene Fahrräder; Altfälle bleiben in ihrer Behandlung unverändert.

    Elektrofahrräder, die als Kraftfahrzeuge gelten, werden der normalen Dienstwagenbesteuerung unterworfen. Auch in diesen Fällen muss bei Überlassung ab 2019 bei Anwendung der 1 %-Methode der Listenpreis nur zur Hälfte angesetzt werden. Für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte sind 0,03 % des halben Listenpreises hinzuzurechnen. Bei Anwendung der Fahrtenbuchmethode sind die Anschaffungskosten oder vergleichbare Aufwendungen nur zur Hälfte zu berücksichtigen.

    Die Begünstigungen gelten zunächst bis 2021.

    Wir beraten Sie gerne. Sprechen Sie uns an.

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