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      „Aachen – RWTH, ihre Start-ups und ich (oder Sie?)“: Das leidige Thema der teuren Berater

      Gründern fehlen zu Beginn ihrer spannenden Start-up Reise häufig drei Dinge – Lust, Zeit und Geld sich mit der Frage der sowieso zu teuren Berater zu beschäftigen. Die Prioritäten liegen entschieden woanders.

      Doch wenn sich Gründer frühzeitig professionelle und vertrauensvolle Berater ins Team holen, zahlt sich das in der Regel aus. Warum? Wie?

      Gründer stellen sich am Anfang ihres unternehmerischen Vorhabens viele mit der Gründung eines Unternehmens einhergehende „formelle“ Fragen (oder schlimmer: sie stellen sie nicht), die häufig auf den ersten Blick komplex erscheinen und lähmen können – für die richtigen Berater handelt es sich hierbei aber um alltägliche Dinge, welche von ihnen entsprechend schneller und sicherer abgearbeitet werden können. Die Gründer gewinnen also letztlich Zeit, sich auf das aus ihrer Sicht Wesentliche – ihr innovatives Produkt – zu konzentrieren, während die Berater sich um das „lästige Beiwerk“ kümmern.

      Darüber hinaus kann eben auch (oder sogar insbesondere) in der frühen Anfangsphase eines Start-ups auch aus rechtlicher, steuerlicher, finanzieller bzw. finanz-planerischer und buchhalterischer Sicht viel falsch gemacht werden, was – wenn es denn (vollständig) korrigiert werden kann, was nicht immer der Fall ist – zeitaufwendig und kostspielig (oder sogar existenzbedrohend) werden kann.

      Zum Beispiel kann es passieren, dass ein Freelancer (oder sogar ein (ehemaliger) Kumpel, der anfänglich Teil der Start-up Geschichte werden wollte, sich dann aber umorientiert hat) einen Teil des innovativen Produkt des Start-ups mitentwickelt hat – was, wenn zwischen Start-up und Freelancer nicht klar geregelt ist, dass sämtliche Entwicklungen des Freelancers dem Start-up gehören? Oder die Gründer entwickeln eine von Open Source abgeleitete Software, übersehen aber die – zum Teil zahlreichen – Pflichten, die mit einer solchen Nutzung einhergehen (z.B. die etwaige Pflicht, eventuelle Modifikationen ebenfalls als Open Source anzubieten). Und dies sind nur zwei Beispiele von Dingen, die gewaltig schief gehen können…

      Wenn sich ein Investor dann eines schönen – hoffentlich zeitnahen – Tages für das Start-up und sein Produkt interessiert und im Rahmen einer Due Diligence Prüfung, die zumindest professionelle Investoren vor einem Investment in aller Regel durchführen, beides durchleuchtet (bzw. dann von seinen eigenen Profi-Beratern durchleuchten lässt), führen solche Entdeckungen meistens nicht zu allseitiger Heiterkeit. Eventuell führt es dazu, dass der Investor für eine Beteiligung am Start-up (deutlich) weniger auf den Tisch zu legen bereit ist, als von den Gründern erhofft; im schlimmsten Fall zieht er sich vollständig vom Investment zurück.

      Darüber hinaus ist logischerweise ein einmal aufgesetztes Gerüst von seinen Erbauern (Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer) viel schneller und effizienter auf die verschiedenen Lebenszyklen des Start-ups anzupassen, als ein wackeliges Gerüst zu stabilisieren ist.

      Im Ergebnis erhöht das frühe Einbinden von Beratern ganz einfach die Erfolgschancen der start-upschen Unternehmung (und hilft zu vermeiden, dass ein eigentlich vielversprechendes
      Start-up aufgrund „blöder formeller“ Fehler scheitert) – weshalb weitsichtige und erfahrenere Gründer dies auch häufig von Beginn an tun.

      Doch Berater müssen am Ende des Tages auch bezahlt werden, das stimmt. Die richtigen Berater zahlen sich aber erstens letztlich wie ein gutes Investment aus und kennen zweitens das Problem der Cash-Knappheit von Start-ups – und haben auch dafür Lösungen parat.

      Wenn Sie ein Start-up gründen wollen oder es bereits getan haben, sich aber noch nicht (ausreichend) mit den rechtlichen, steuerlichen, finanziellen bzw. finanz-planerischen und buchhalterischen Themen auseinandergesetzt haben, melden Sie sich – wir helfen gern:

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