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    10.08.2017

    Saunaleistungen in Schwimmbädern – 7% oder 19% Umsatzsteuer?

    Das Bundesministerium der Finanzen hat mit dem Schreiben vom 12. April 2017 zur Aufteilung eines Gesamtentgelts bei Saunaleistungen in Schwimmbädern Stellung genommen.

    Hintergrund ist die seit dem 1. Juli 2015 geltende Besteuerung von Saunaleistungen mit dem regulären Umsatzsteuersatz von (19%). Unmittelbar mit dem Betrieb eines Schwimmbads verbundene Umsätze unterliegen hingegen weiterhin dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von (7%).

    Werden Saunaleistungen in Schwimmbädern angeboten, stellen die Saunanutzung zum einen und die Schwimmbadnutzung zum anderen in der Regel eigenständige Leistungen dar.

    Wird für beide Leistungen ein einheitliches Entgelt erhoben, ist eine Aufteilung des Gesamtentgelts erforderlich. Auf die Schwimmbadnutzung werden 7% Umsatzsteuer erhoben, während auf die Saunaleistung 19% Umsatzsteuer anfallen. Die Aufteilung des Gesamtentgelts hat somit Auswirkung auf das verbleibende Nettoentgelt.

    Es ist eine sachgerechte Aufteilung zu wählen. Dabei wird eine Aufteilung nach den betrieblichen Kosten als nicht zulässig angesehen.

     

    Bei Fragen in diesem Zusammenhang beraten wir Sie gerne.

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