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      News

      28.07.2020

      Registrierungspflicht bei der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU) für alle geldwäscherechtlich Verpflichteten

      Zum 1.1.2020 ist das Gesetz zur Umsetzung der Änderungsrichtlinie zur Vierten EU-Geldwäscherichtlinie in Kraft getreten. Während vor der Gesetzesänderung eine Registrierung bei der FIU nur bei Abgabe einer Verdachtsmeldung erforderlich war, besteht nun eine einmalige elektronische Registrierungspflicht, § 45 Abs. 1 S. 2 GwG.

      Diese Pflicht trifft ausnahmslos alle geldwäscherechtlich Verpflichteten. Sie besteht mit Inbetriebnahme des neuen Informationsverbundes der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen, spätestens jedoch ab dem 1. Januar 2024. Das Bundesministerium der Finanzen gibt den Tag der Inbetriebnahme des neuen Informationsverbundes der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen im Bundesgesetzblatt bekannt, § 59 Abs. 6 GwG.

      Mit der allgemeinen Registrierungspflicht soll die Hemmschwelle zur Abgabe von Verdachtsmeldungen gesenkt und den zuständigen Aufsichtsbehörden einen Überblick über die unter ihre Aufsicht fallenden Verpflichteten verschafft werden. Dadurch sollen die Informationen der Verpflichteten über geldwäscherechtlichen Themen verbessert werden.

      Allgemeine Übersicht über die Verpflichteten nach § 2 Abs. 1 GwG:

       

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