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    13.03.2017

    Rechnungsberichtigung kann rückwirkend erfolgen

    In seiner Entscheidung vom 21. Dezember 2016 (Az. V R 27/15) hat der Bundesfinanzhof (BFH) bestätigt, dass die Berichtigung einer Rechnung gemäß § 31 Abs. 5 UStDV rückwirkend erfolgen kann. Damit hält der BFH nicht mehr an seiner bisherigen Rechtsprechung (Urteil vom 24. August 2006, V R 16/05) fest.

    Die rückwirkende Berichtigung ist in der Regel vorteilhaft für den Leistungsempfänger, weil diesem der Anspruch auf den Vorsteuerabzug bereits ab dem Zeitpunkt des Erhalts der Rechnung, und nicht etwa erst der Rechnungskorrektur, erhalten bleibt.

    Der Zeitpunkt des Vorsteuerabzugs hat Auswirkung auf die Verzinsung von Steueransprüchen gemäß § 233a AO. Gerade diese Verzinsung in Höhe von 6 % p.a. konnte bislang zu einem empfindlichen Nachteil beim Leistungsempfänger führen.

    Voraussetzung für die rückwirkende Rechnungsberichtigung ist, dass eine berichtigungsfähige Rechnung vorliegt. Das ist der Fall, wenn die Rechnung Angaben zum Rechnungsaussteller, zum Leistungsempfänger, zur Leistungsbeschreibung, zum Entgelt und zur gesondert ausgewiesenen Umsatzsteuer enthält.

    Wir beraten Sie gerne. Sprechen Sie uns an.

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