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    08.04.2016

    Pensionszusage – Überversorgungsgrenze bei unterjähriger Gehaltsänderung

    Bei einer bestehenden Pensionszusage einer GmbH an ihren Gesellschafter-Geschäftsführer ist stets zu beachten, dass die spätere Gesamtversorgung nicht mehr als 75 Prozent der Aktivbezüge beträgt.

    Anderenfalls läge eine Überversorgung vor, die zur gewinn- und lohnsteuerwirksamen Kürzung der Pensionsrückstellung bei der GmbH und ihrem Gesellschafter-Geschäftsführer führt.

    Das Finanzgericht Düsseldorf hatte über einen Fall zu entscheiden, bei dem das Gehalt des Geschäftsführers ab November drastisch reduziert wurde. Das Finanzamt hatte das herabgesetzte Gehalt auf das Jahr hochgerechnet und kam demnach zu einer deutlichen Überversorgung. Das Finanzgericht entschied jedoch unter Zugrundelegung höchstrichterlichen Rechtsprechung (BFH, Urteile v. 31.3.2004 – I R 70/03 sowie v. 27.3.2012 – I R 56/11), dass es allein auf die gesamten Aktivbezüge im Streitjahr ankomme. Es sei nicht auf die Summe des hochgerechneten herabgesetzten Gehalts abzustellen.

    Der Fall ist nun als Revisionsverfahren beim Bundesfinanzhof (BFH) anhängig.

    FG Düsseldorf, Urteil vom 11. November 2015, Az. 6 K  4456/13 K, Revision BFH I R 91/15

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