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    News

    29.09.2017

    Nun auch vom BMF bestätigt: Nutzungsentgelte des Arbeitnehmers mindern den geldwerten Vor-teil

    Der BFH hatte mit zwei Urteilen vom 30. November 2016 seine Rechtsprechung zur Minderung des geldwerten Vorteil durch Nutzungsentgelte zu Gunsten des Steuerpflichtigen modifiziert.

    Entgegen der bisherigen Sichtweise der Finanzverwaltung vertrat der BFH nunmehr die Auffassung, dass nicht nur ein pauschales Nutzungsentgelt, sondern auch einzelne, individuelle Kosten des Arbeitnehmers bei der Anwendung der sogenannten 1 %-Regelung steuerlich zu berücksichtigen sind.

    Hierüber hatten wir Sie bereits in unseren News informiert.

    Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) folgt nun dieser für Arbeitnehmer günstigen Sichtweise des BFH und hat hierzu mit Datum vom 21.09.2017 ein Schreiben veröffentlicht.

    Trägt der Arbeitnehmer Kosten für die private Nutzung des Firmenwagens, mindert dies nunmehr auch aus Sicht der Finanzverwaltung den geldwerten Vorteil aus der Nutzungsüberlassung, da es insoweit an einer Bereicherung des Arbeitnehmers fehlt. Das BMF führt dazu exemplarisch Kosten wie Treibstoffkosten, Ladestrom, Wartungs- und Reparaturkosten sowie Garagen- oder Stellplatzmiete  und  Aufwendungen für die Wagenpflege auf, die bei Vorlage geeigneter Nachweise zu einer Minderung des geldwerten Vorteils führen können.

    Wir beraten Sie gerne. Sprechen Sie uns an.

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