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    News

    02.02.2018

    Neue Regeln für die Abschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG) ab 2018

    Für Anschaffungen von Wirtschaftsgütern mit einem niedrigen Wert, die nach dem 01. Januar 2018 erfolgen, gelten neue Wertgrenzen.

    Die Grenze für die Sofortabschreibung von GWG beträgt künftig 800 € (bisher 410 €). Voraussetzung ist, dass die Wirtschaftsgüter selbstständig bewertbare, abnutzbare und bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens sind. Dazu gehören bspw. Büromobiliar und PCs. Damit können GWG bis zu 800 € je Wirtschaftsgut sofort im Jahr des betrieblichen Zugangs in voller Höhe als Betriebsausgabe abgesetzt werden.

    Anschaffungen bis zu einem Wert von 250 € (bisher: 150 €) können zukünftig unmittelbar als Betriebsaufwand behandelt werden. Eine Erfassung dieser kleinen Anschaffungen im Anlageverzeichnis kann unterbleiben.

    Die Wertgrenzen beziehen sich stets auf den Nettowert des GWG, also ohne Umsatzsteuer. Dabei ist es ohne Bedeutung, ob der Unternehmer zum Vorsteuerabzug berechtigt ist oder nicht.

    Unverändert bleibt die obere Grenze für die Bildung eines Sammelpostens von 1.000 € bestehen. Güter des Sammelpostens werden pauschal über fünf Jahre abgeschrieben. Hier ergibt sich eine gehöhte Abschreibung, wenn die Gegenstände eine übliche Nutzungsdauer von mehr als fünf Jahren haben, bspw. Werkzeuge.

    Sollte weiterer Informationsbedarf bestehen, sprechen Sie uns gerne an.

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