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    News

    26.11.2018

    Mindestlohn ab 2019

    Der gesetzliche Mindestlohn wird ab 2019 in zwei Stufen erhöht. Er steigt ab 01. Januar 2019 von derzeit 8,84 Euro brutto auf 9,19 Euro brutto pro Stunde. Ab dem 01. Januar 2020 wird er auf 9,35 brutto erhöht. Die Mindestlohnkommission hatte diese Erhöhungen Ende Juni 2018 vorgeschlagen, das Bundeskabinett hat die entsprechende Verordnung Ende Oktober 2018 gebilligt.

    Es ist nach Ansicht des Bundesministeriums für Arbeit zulässig, den Mindestlohn in gleichen Monatsraten zu vergüten, wenn dabei der Stundenlohn auf das ganze Jahr gerechnet dem Mindestlohn entspricht (verstetigtes Monatseinkommen). Wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer sich über ein verstetigtes Arbeitsentgelt schriftlich verständigen, wird ein fiktives Arbeitszeitkonto unterstellt, so dass auch in den Monaten mit mehr Arbeitsstunden als durchschnittlich die Fälligkeitsbestimmungen des Mindestlohngesetzes erfüllt wären.  Bei einem verstetigten Gehalt betrüge damit die monatliche Untergrenze für ein dem Mindestlohn entsprechendes verstetigtes Gehalt in 2019 etwa 1.599 Euro und in 2020 entsprechend 1.627 Euro.

    Unter bestimmten Voraussetzungen können manche Zulagen und Zuschläge auf den Mindestlohn angerechnet werden. Sachleistungen sind grundsätzlich nicht als Bestandteile des Mindestlohns anzurechnen.

    In bestimmten Branchen mit verbindlichen und allgemeinverbindlichen Tarifverträgen gelten höhere Mindestlöhne, die gegenüber dem gesetzlichen Mindestlohn immer Vorrang haben.

    Durch die Erhöhung von Mindestlöhnen können vertragliche Anpassungen nötig werden. In jedem Fall ist sorgfältig zu prüfen, ob die Vorschriften des Mindestlohngesetzes und der Tarifverträge eingehalten werden, da dem Arbeitgeber ansonsten erhebliche Nachteile entstehen können.

    Sprechen Sie uns an! Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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