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    24.01.2019

    Keine pauschalen Kilometersätze für Fahrtkosten bei auswärtiger Tätigkeit und Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel

    Das Finanzgericht Hamburg (FG) hat mit Urteil vom 02.11.2018 (Az.: 5-K-99/16) entschieden, dass der Ansatz von pauschalen Kilometersätzen für Fahrtkosten bei auswärtiger Tätigkeit nicht zulässig ist, wenn der Steuerpflichtige öffentliche Verkehrsmittel benutzt hat.

    Im Streitfall hatte der Steuerpflichtige auswärtige Tätigkeiten für seinen Arbeitgeber wahrgenommen. Die Fahrtkosten für Bahn und Flug wurden ihm vom Arbeitgeber vollständig erstattet.

    In seiner Einkommensteuererklärung beantragte er, dass die Differenz zwischen dem pauschalen Ansatz für Kilometer und den erstatteten Reisekosten als Werbungskosten berücksichtigt werden. Der Steuerpflichte begründete seinen Antrag damit, dass er grundsätzlich einen Anspruch auf eine Erstattung nach dem Bundesreisekostengesetz in Höhe der pauschalen Kilometersätze habe.

    Dem folgte das FG nicht und verweigerte den Werbungskostenabzug zusätzlich zur Fahrtkostenerstattung. Die Klage wurde abgewiesen. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung des Urteils ließ das FG die Revision beim Bundesfinanzhof (BFH) zu. Die Revision wurde zwischenzeitlich eingelegt (BFH VI R 50/18).

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