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    News

    30.08.2016

    IDW empfiehlt bei Unternehmensbewertung geänderte Rundung des Basiszinssatzes

    Vor dem Hintergrund des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes empfiehlt das IDW, bei einem aus den Zinsstrukturdaten abgeleiteten Basiszinssatz von weniger als 1,0 % eine Rundung auf lediglich 1/10 %-Punkte (statt bisher 1/4 %-Punkte) vorzunehmen. Dies geht aus einer ergänzenden Verlautbarung des IDW (FAUB) zum Bewertungsstandard IDW S 1 hervor, die im Juli 2016 verabschiedet wurde.

    Im Rahmen einer Unternehmensbewertung sind die in der Zukunft zu erwartenden finanziellen Überschüsse mit Hilfe eines geeigneten Zinssatzes auf den Bewertungsstichtag zu diskontieren. Dieser Kapitalisierungszinssatz repräsentiert die erwartete Rendite einer dem Bewertungsobjekt äquivalenten Kapitalanlage. Demzufolge dient die Rendite, die der Investor mit der nächstbesten Alternative erreichen würde, als Maßstab für die vom Investor geforderte Verzinsung aus dem Bewertungsobjekt.

    Der Zinssatz wird hierbei im Allgemeinen aus dem Basiszinssatz und einem Risikozuschlag zusammengesetzt. Während der Risikozuschlag die spezifische Risikostruktur des zu bewertenden Unternehmens berücksichtigt, ist der Basiszinssatz, der zum Bewertungsstichtag aus von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinsstrukturdaten abgeleitet wird, für jedes Unternehmen identisch.

    Die sich aus der veränderten Rundung ergebenden Effekte können sich, je nach Ausgangswert, sowohl wertsteigernd auswirken, als auch den ermittelten Unternehmenswert senken. Aufgrund dessen ergeben sich entsprechende Gestaltungsmöglichkeiten, die sowohl bei einer Wertermittlung als auch bei Kaufpreisüberlegungen zu berücksichtigen sind.

    Wir unterstützen und beraten Sie gerne, beispielsweise bei (erbschaft)steuerlichen Bewertungsanlässen oder im Rahmen von Unternehmenstransaktionen.

    Wir beraten Sie gerne. Sprechen Sie uns an.

     

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