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    News

    01.02.2016

    Gewerbesteuerliche „Hinzurechnung“ kann auch negativ sein

    Grundsätzlich führt die gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Finanzierungsentgelten zu einer Erhöhung der gewerbesteuerlichen Bemessungsgrundlage.

    Im Falle der Verlustübernahme durch einen stillen Gesellschafter kommt es hingegen zu einer negativen gewerbesteuerlichen „Hinzurechnung“. Dies setzt voraus, dass die Verlustübernahme den Jahresfehlbetrag gemindert hat.

    Der BFH (Az. I R 4/14) hat nunmehr – entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung – entschieden, dass bei der Ermittlung der hinzuzurechnungspflichtigen Finanzierungsentgelte der Verlustanteil des stillen Gesellschafters auch dann zu berücksichtigen ist, wenn dies insgesamt zu einer negativen „Hinzurechnung“ führt.

    Offen gelassen hat der BFH, ob der Freibetrag von 100.000 € spiegelbildlich zu verstehen ist, sodass im Bereich von – 1 € bis – 100.000 € eine negative Hinzurechnung unterbliebe.

    Die Finanzverwaltung hat die höchstrichterliche Rechtsprechung noch nicht für allgemein anwendbar erklärt.

    Gerne unterstützen wir Sie bei der Umsetzung dieser für Sie günstigen Rechtsprechung.

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