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    22.07.2016

    Gewerbesteueranrechnung bei unterjährigem Gesellschafterwechsel

    Bei unterjährigem Ausscheiden eines Mitunternehmers aus einer Personengesellschaft entfällt der Gewerbesteuermessbetrag ausschließlich auf die zum Ende des Erhebungszeitraums beteiligten Mitunternehmer.

    Entgegen der bisherigen Auffassung der Finanzverwaltung hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass der Gewerbesteuermessbetrag für Zwecke der Gewerbesteueranrechnung bei der Einkommensteuer der Gesellschafter ausschließlich auf die zum Ende des Erhebungszeitraums beteiligten Mitunternehmer nach Maßgabe des für diese geltenden Gewinnverteilungsschlüssel verteilt wird.
    Danach erhalten Gesellschafter, die nicht zum Ende des Erhebungszeitraums ausscheiden, keine Gewerbesteueranrechnung mehr. Dies kann erhebliche Auswirkungen auf die Einkommensteuerbelastung dieser Gesellschafter haben, da die Gewinne für einkommensteuerliche Zwecke ihnen bis zum Ausscheiden zugerechnet werden.

    Die neu hinzutretenden Gesellschafter erhalten demgegenüber die gesamte Gewerbesteueranrechnung des Erhebungszeitraums, obwohl Ihnen die Gewinne erst ab Eintritt in die Gesellschaft zustehen. Folge ist, dass gewerbesteuerliches Anrechnungspotential verloren gehen kann.

    Wir beraten Sie gerne. Sprechen Sie uns an.

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