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    News

    24.11.2017

    Erweiterte Erklärungspflichten bei Umsatzsteuer-Voranmeldungen Qualifizierte Freitextfelder

    Durch das Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens vom 18. Juli 2016 ist die Finanzverwaltung in die Lage versetzt worden, Steuererklärungen automationsgestützt zu verarbeiten. Eine händische Bearbeitung durch den Sachbearbeiter des Finanzamtes erfolgt nur noch im Einzelfall bei besonderen Anlässen. Ein solcher Anlass ist u.a. dann gegeben, wenn in der elektronischen Steuererklärung ein sog. „qualifiziertes Freitextfeld“ belegt wird. Diese Freitextfelder können belegt werden, wenn der Steuerpflichtige das Finanzamt um Überprüfung bestimmter Punkte bittet oder aber von der Verwaltungsauffassung in der Erklärung abgewichen wird. Auch besteht die Möglichkeit weitere Nachweise oder Belege der Erklärung beizufügen. Zukünftig müssen alle Erklärungsvordrucke derartige Freitextfelder enthalten. Die Vordrucke für die Umsatzsteuervoranmeldungen enthalten diese Freitextfelder bereits und zwar derzeit unter den Kennzahlen 22 und 23 (Zeile 15 und 75).

    Die Kennzahlen sorgen in der Praxis zunehmend für Rechtsunsicherheit. Uns erreichen derzeit vermehrt Anfragen, ob sich durch die Neugestaltung der Erklärungsvordrucke möglicherweise strafrechtliche oder bußgeldrelevante Risiken ergeben.

    Sicherlich drohen unzweifelhaft strafrechtliche Sanktionen, wenn zweifelhafte Sachverhalte oder abweichende Rechtsansichten nicht offen gelegt werden. Wie immer kommt es aber auch stets auf den Einzelfall an.

    Gern beraten wir Sie hierzu persönlich!

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