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    News

    05.03.2018

    Ertragsteuerliche Behandlung des Handels mit Bitcoins

    Das Finanzministerium der Freien und Hansestadt Hamburg hat kürzlich auf die Frage nach der ertragssteuerlichen Behandlung des Handelns mit Bitcoins auf der privaten Vermögenssphäre ausgeführt, dass der aus dem Handel mit Bitcoins erzielte Gewinn oder Verlust grundsätzlich sonstige Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften gem. § 22 Nr. 2 EStG i.V.m. § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG darstellt.

    Der Einsatz erworbener Bitcoins als Zahlungsmittel führt des Weiteren zu einer Veräußerung der Bitcoins und somit ebenfalls zu sonstigen Einkünften aus privaten Veräußerungsgeschäften.

    Voraussetzungen sind jeweils, dass der Erwerb und die Veräußerung der Bitcoins innerhalb eines Jahres erfolgten und der Bitcoin nicht selber generiert wurde. Letzteres stellt keinen Erwerb dar.

    Der Gewinn ermittelt sich durch Abzug der Anschaffungskosten von dem Veräußerungspreis (§ 23 Abs. 3 Satz 1 EStG). Sollten Bitcoins in mehreren Tranchen erworben worden sein, findet hinsichtlich der Anschaffungskosten die Fifo- Methode Anwendung.

    Wir beraten Sie gerne. Sprechen Sie uns an.

     

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