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      News

      12.01.2021

      Erneute Entscheidung eines Finanzgerichts mit Revision im Zusammenhang mit dem „Leasingmodell“

      Beim „Leasingmodell“ schließ ein Einnahmen-/Überschussrechner einen Leasingvertrag mit einer Laufzeit von weniger als fünf Jahren ab und leistet hierbei eine hohe Leasingsonderzahlung im Erstjahr. Diese behandelt er – unstreitig – im Abflussjahr in voller Höhe als Betriebsausgabe; im ersten Leasingjahr wird somit durch die relativ hohen Kosten die 1 %-Methode ungekürzt angewendet. Ab dem zweiten Jahr sind die Kosten für das Leasingfahrzeug entsprechend viel geringer, so dass die sogenannte „Kostendeckelung“ zur Anwendung kommt, bei der nur die niedrigeren tatsächlichen Aufwendungen zur Ermittlung des Werts für die private Kfz-Nutzung herangezogen werden.

      Die Finanzverwaltung hatte bereits mit Kurzinfo der Finanzbehörden vom 8.11.2018 (FBeh Hamburg, Fachinformation vom 8.11.2018) der Anwendung der Kostendeckelung beim sogenannten „Leasingmodell“ eine Absage erteilt; es handele sich hierbei um Steuergestaltung.

      Dieser Rechtsauffassung der Finanzbehörden war bereits das Finanzgericht (FG) Rheinlandpfalz in seinem Urteil vom 10.12.2019 3 K 1681/19 gefolgt. Gegen diese Entscheidung ist Revision eingelegt worden, die unter dem AZ BFH VIII R 11/20 beim BFH anhängig ist.

      Nun hat das FG Schleswig-Holstein mit Urteil vom 26.8.2020 5 K 194/18 eine gleichlautende Entscheidung getroffen. Hiergegen wurde ebenfalls Revision eingelegt. Diese Revision ist unter dem AZ BFH VIII R 26/ beim BFH anhängig.

      Wir beraten Sie gerne. Sprechen Sie uns an.

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