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    22.03.2017

    Ermittlung und Bewertung von Schadensersatzansprüche – eine Aufgabe für den sachverständigen Wirtschaftsprüfer

    Leider kommt es häufiger vor, dass im gewöhnlichen Geschäftsverkehr oder im Rahmen eines Vertragsverhältnisses eine der beteiligten Parteien ihrer Verpflichtungen nicht nachkommt und ein Schaden entsteht, welcher zu einer erheblichen Belastung bis hin zu einer Existenzbedrohung für den Geschädigten führen kann.

    Zum Nachweis des angefallenen Schadens und zur Ermittlung der Höhe des Schadenersatzanspruchs werden regelmäßig Wirtschaftsprüfer als Sachverständige gutachterlich tätig.

    Grundlage der Schadenswertermittlung bildet die zivilrechtliche Differenzhypothese. Diese besagt, dass sich der entstandene Schaden aus dem Unterschied zwischen dem sogenannten „Ist-Zustand“ und dem hypothetischen Zustand berechnet. Man spricht in diesem Fall auch von dem sogenannten Differenzschaden.

    Dieses Verfahren leitet sich im Wesentlichen aus dem Grundsatz ab, dass, wer zum Schadensersatz verpflichtet ist, den Zustand herzustellen hat, der ohne den zum Ersatz verpflichtenden Umstand eingetroffen wäre (§ 249 BGB). Da in den meisten Fällen der Zustand nicht identisch hergestellt werden kann, sieht die Gesetzgebung vor, dass ein gleichwertiger Geldbetrag als Ausgleich dienen kann.

    Die Ermittlung von Schadensersatzansprüchen ist komplex, da Annahmen über eine hypothetische Entwicklung getroffen und in finanzmathematischen Modellen abgebildet werden. Vereinfachungen und Pauschalisierungen können im Zweifelsfall dazu führen, dass der erlittene Schaden nicht angemessen ermittelt wird. Ob der Aufwand einer gutachterlichen Ermittlung gerechtfertigt ist, kann oft bereits im Rahmen einer indikativen Einschätzung beurteilt werden.

    Wir beraten Sie gerne. Sprechen Sie uns an.

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