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    News

    18.09.2017

    „Entgelttransparenzgesetz- Was ändert sich für Arbeitgeber?“

    Das Gesetz zur Förderung der Entgelttransparenz zwischen Frauen und Männern (Entgelttransparenzgesetz – EntgTranspG) ist zum 06. Juli 2017 in Kraft getreten. Ziel des Gesetzes ist es, das Gebot des gleichen Entgelts für Frauen und Männer bei gleicher und gleichwertiger Arbeit durchzusetzen. Daneben bleiben alle Regelungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes anwendbar.

    Das Entgelttransparenzgesetz gilt für alle

    Das Gesetz normiert für die vorgenannten Beschäftigten einen individuellen Auskunftsanspruch gegenüber ihrem Arbeitgeber, insofern dort in der Regel mehr als 200 Beschäftigte tätig sind (§§ 10 und 12 EntgTranspG) . Begehrt ein Beschäftigter Auskunft muss der Arbeitgeber

    Die Auskunft kann erstmals  ab dem 06. Januar 2018 beantragt werden.

    Des Weiteren sind private Arbeitgeber mit in der Regel mehr als 500 Beschäftigten gemäß § 17 EntgTranspG aufgefordert mithilfe betrieblicher Prüfverfahren ihre Entgeltregelungen und die verschiedenen gezahlten Entgeltbestandteile sowie deren Anwendung regelmäßig auf die Einhaltung des Entgeltgleichheitsgebots im Sinne des Gesetzes zu überprüfen. Die Durchführung des betrieblichen Prüfverfahrens ist in das Ermessen des Arbeitgebers gestellt. Eine Pflicht hierzu ist im Gesetz nicht normiert.

    Für Arbeitgeber mit in der Regel mehr als 500 Beschäftigten, die zur Erstellung eines Lageberichts nach den §§ 264 und 289 des Handelsgesetzbuches verpflichtet sind , müssen erstmals in Zusammenhang mit dem Lagebericht für das Jahr 2018 einen Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit  erstellen. Die hierfür notwendigen Inhalte sind in § 21 EntgTranspG niedergelegt.  Es sind insbesondere

     

    Sollte weiterer Informationsbedarf bestehen, sprechen Sie uns gerne an.

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