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    27.11.2017

    Buchhalter sind nicht zur Erstellung von Umsatzsteuervoranmeldungen berechtigt!

    Der Bundesfinanzhof hat jüngst entschieden, dass Buchhalter (und auch sonstige in § 6 Nr. 4 StBerG genannte Personen) nicht zur Erstellung von Umsatzsteuervoranmeldungen berechtigt sind, auch wenn die Erstellung der Voranmeldungen aufgrund des verwendeten Buchführungsprogramms automatisch erfolgt.

    Die Entscheidung des Bundesfinanzhofs ist zu begrüßen. Er verhindert damit eine Entwertung der inhaltlich anspruchsvollen Tätigkeit eines Steuerberaters bei der Erstellung der Umsatzsteuervoranmeldungen. In diesem Zusammenhang führt der Bundesfinanzhof richtigerweise aus, dass eine rechtmäßige Voranmeldung nur bei umfassender Kenntnis des gesamten Umsatzsteuerrechts, insbesondere im Hinblick auf den Vorsteuerabzug nach § 15 UStG, erstellt werden kann und der technische Fortschritt von Buchhaltungsprogrammen das geordnete, qualifizierte und planvolle menschliche Denken und Handeln eines Steuerberaters in keinem Falle ersetzt.

    Die Diskussionen um die Befugnis der Buchhalter zur Erstellung von Umsatzsteuervoranmeldungen ist damit endgültig höchstrichterlich beendet worden.

    Sollte weiterer Informationsbedarf bestehen, sprechen Sie uns gerne an.

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