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    News

    20.11.2018

    Behandlung von Zuzahlungen des Arbeitnehmers zum Dienstwagen

    Mit zwei Urteilen (Urteil v. 16.4.2018 – 9 K 162/17 sowie Urteil v. 16.4.2018 – 9 K 210/17 hat das Finanzgericht (FG) Niedersachsen entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung entschieden, dass eine in einer Summe geleistete Zuzahlung eines Arbeitnehmers zu den Anschaffungskosten eines vom Arbeitgeber angeschafften und dem Arbeitnehmer auch zur Privatnutzung überlassenen betrieblichen Kfz (1 %-Regelung) in gleichmäßiger Verteilung über die Nutzungsdauer zu berücksichtigen ist, wenn zwischen dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber eine Vereinbarung zur Geltungsdauer der Zuzahlung geschlossen wird.

    Die Finanzverwaltung hat gegen diese beiden Urteile Revision beim Bundesfinanzhof (BFH) eingelegt. Die Revisionsverfahren sind beim BFH unter den Aktenzeichen VI R 18/18 sowie VI R 19/18 anhängig.

    Die Finanzverwaltung wendet die Regelung in R 8.1 Abs. 9 Nr. 4 S. 2 LStR an, nach der im Jahr der Zahlung zunächst der höchstmögliche Betrag auf den geldwerten Vorteil angerechnet wird, etwaige verbleibende Beträge werden in den Folgejahren so lange auf den geldwerten Vorteil angerechnet, bis die Zuzahlung verbraucht ist.

    Welche Variante für den einzelnen Arbeitnehmer günstiger ist, kommt auf den jeweiligen Einzelfall an.

    Bis zur Entscheidung des BFH wäre im Grundsatz die Auffassung der Finanzverwaltung anzuwenden.

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